Das Thema der männlichen reproduktiven Gesundheit wird oft diskutiert. Dennoch zögern Männer manchmal, offen über bestehende Probleme zu sprechen, und schieben den längst fälligen Arztbesuch oft bis zum letzten Moment auf. Wenn Sie die Veränderungen in Ihrem Körper aufmerksam verfolgen, ist dieser Artikel über Ihre Prostatagesundheit genau für Sie geschrieben.

Falls Sie sich bisher noch keine Gedanken über Ihre Gesundheit gemacht haben, wird Ihnen die folgende Information wertvollen Stoff zum Nachdenken geben. Vielleicht können wir Sie beruhigen und einige Ängste zerstreuen, oder wir motivieren Sie dazu, mehr auf sich und Ihren Körper zu achten.

Mann achtet auf seine Prostatagesundheit

Was ist Prostatitis und wie äußert sie sich?

Prostatitis ist eine Erkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata). Statistiken zufolge leidet jeder dritte bis vierte Mann daran – meist im arbeitsfähigsten Alter zwischen 25 und 40 Jahren [1].

Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Prostatitis. Die Symptome sind im Grunde dieselben, treten jedoch bei der akuten Form deutlich stärker auf:

  • Schmerzen im Dammbereich unterschiedlicher Intensität, die in die Leiste und das Kreuzbein ausstrahlen;
  • Schmerzen im unteren Rückenbereich;
  • Probleme beim Wasserlassen: Schmerzen zu Beginn und währenddessen, ein unterbrochener Harnstrahl und häufiger Harndrang;
  • Schwäche, Müdigkeit, Fieber und Kopfschmerzen als Zeichen einer Vergiftung (Intoxikation) des Körpers;
  • Schmerzhafte Ejakulation, Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr;
  • Als Folge: verminderte Potenz und Libido, erektile Dysfunktion.

Wichtig zu erwähnen: Prostatitis äußert sich nicht immer durch eine Kombination all dieser Symptome. Einige können völlig fehlen, während andere sehr ausgeprägt sind. Die beiden letztgenannten Symptome treten häufiger bei Männern auf, die bereits seit mehreren Jahren an der chronischen Form der Prostatitis leiden.

Heutzutage unterscheidet man zwischen bakterieller und abakterieller Prostatitis. Letztere ist deutlich weiter verbreitet und äußert sich durch Durchblutungsstörungen in der Prostata und den umliegenden Organen sowie durch einen Stau des Prostatasekrets. Dieser Sekretstau kann unter anderem durch lange Abstinenz, unerfüllte sexuelle Erregung, den Coitus interruptus oder eine unvollständige Ejakulation ausgelöst werden.

Was ist ein Prostataadenom und wie hängt es mit Prostatitis zusammen?

Das Prostataadenom (oder die benigne Prostatahyperplasie, BPH) ist eine deutliche Vergrößerung der Prostata, die durch ein übermäßiges Wachstum des Drüsengewebes verursacht wird. Es ist eine der häufigsten altersbedingten Erkrankungen bei Männern. Sie ist so weit verbreitet, dass viele Forscher ihre Entwicklung bei Männern, die ein hohes Alter erreichen, für unvermeidlich halten: Bei 95 % der Männer im Alter von 55 bis 74 Jahren überschreitet das Volumen der Vorsteherdrüse die Norm [2].

Prostatitis und Adenome können auch gemeinsam auftreten. Russische Studien haben gezeigt, dass die Häufigkeit dieser Kombination von 11,3 % bei den 40- bis 49-Jährigen auf 81,4 % bei den 80-Jährigen ansteigt [3].

Vergleich von gesunder Prostata und Prostataerkrankungen

Vergleich: Prostatitis vs. Prostataadenom

Um die Unterschiede zwischen den beiden Erkrankungen zu verdeutlichen, haben wir die wichtigsten Merkmale in einer Tabelle zusammengefasst:

Merkmal Prostatitis Prostataadenom (BPH)
Natur der Erkrankung Entzündlich (bakteriell oder abakteriell) Gutartiges Gewebewachstum (hormonell bedingt)
Alterstendenz Oft „Krankheit der Jüngeren“ (25-40 Jahre) Altersbedingt (meist ab 50 Jahren)
Hauptsymptome Schmerzen (Damm, unterer Rücken), Entzündungszeichen Ausgeprägte Miktionsstörungen (nächtlicher Harndrang, schwacher Strahl)
Behandlungsansatz Antibiose (bei bakterieller Form), Entzündungshemmer Abschwellende Medikamente, Wachstumsinhibitoren, Operation

Obwohl Prostatitis und Adenome unterschiedlich sind (sowohl in ihrer Natur und den Ursachen als auch im Krankheitsverlauf), sind sie eng miteinander verbunden. Auch wenn die Expertenmeinungen auseinandergehen, stellen einige Studien fest, dass beide Krankheiten „häufiger gemeinsam auftreten, als dass man dies als bloßen Zufall werten könnte“ [4].

Wie können Sie Ihre Prostatagesundheit selbst unterstützen?

Um das Risiko von Prostataerkrankungen in der Zukunft zu verringern, sollten Sie sich schon heute darum kümmern. Die folgenden Präventionsmaßnahmen haben Sie sicherlich schon oft gehört, doch wir möchten sie an dieser Stelle noch einmal betonen.

  1. Ein aktiver Lebensstil: Regelmäßige Bewegung ist nicht nur der Schlüssel zur körperlichen Gesundheit, sondern auch zum emotionalen Gleichgewicht. Sie müssen nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen (obwohl Krafttraining zur Steigerung des Testosteronspiegels empfohlen wird). Radfahren, Schwimmen, Yoga oder Pilates genügen oft schon, um die Durchblutung im Beckenbereich zu normalisieren.
  2. Ruhe bewahren: Die psychische Gesundheit ist für jeden wichtig. Chronischer Stress, schlechte Laune und Erschöpfung wirken sich negativ auf das Immun- und Nervensystem sowie auf den Zustand der Prostata aus.
  3. Ausreichend Schlaf: Ein ständiger Schlafmangel führt unweigerlich zu gesundheitlichen Problemen. Ein gesunder Schlaf sollte mindestens 8 Stunden betragen, idealerweise vor Mitternacht beginnend. Schlafmangel wird auch mit übermäßigem Essen in Verbindung gebracht, was zu Übergewicht führt – und Übergewicht ist der größte Feind des Testosterons.
  4. Gesunde Ernährung: Vermeiden Sie nach Möglichkeit zu fettige und scharfe Speisen. Integrieren Sie mehrmals wöchentlich frisches Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan.
  5. Gesunde Gewohnheiten: Die schädlichen Auswirkungen von Alkohol und Rauchen sind weithin bekannt. Sie beeinträchtigen auch das Fortpflanzungssystem massiv. Wenn Sie rauchen, versuchen Sie, den Konsum zu reduzieren – Sie werden den Unterschied schnell spüren.
Natürliche Extrakte für die Männergesundheit

Pflanzenextrakte und Nährstoffe: Sägepalme, Kürbiskernöl & Co.

Bereits zu Beginn des Artikels haben wir erwähnt, dass es heute zahlreiche nützliche Mittel (darunter Pflanzenextrakte und Nährstoffe) gibt, die bei der Vorbeugung von Prostatitis und Adenomen wirksam sind.

  • Sägepalmen-Extrakt (Saw Palmetto): Dies ist das „Fundament“ vieler Prostata-Komplexe. Er hat entzündungshemmende, abschwellende und immunmodulierende Effekte. Zudem hemmt er die Umwandlung von „gutem“ Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT), dem Haupttreiber des Adenoms. Bei bestehender Prostatitis lindert er Beschwerden beim Wasserlassen.
  • Kürbiskernöl: Verstärkt die Wirkung der Sägepalme. Es hat einen starken antioxidativen Effekt und normalisiert die sexuelle Funktion.
  • Lycopin: Aktiviert die natürlichen Schutzmechanismen der Prostatazellen und senkt das Risiko bösartiger Zellveränderungen.
  • Zink, Selen und Vitamin E: Diese drei bilden die Basis der Männergesundheit. Zink ist Teil der Prostatastruktur, Selen ist an der Testosteronsynthese beteiligt und Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen.

All diese Nährstoffe sind im ausgewogenen Komplex VITime® Expert Men’s Health enthalten. Drei Kapseln (morgens, mittags und abends) helfen, das Fortpflanzungssystem vor negativen Veränderungen zu schützen.

  • Kapsel 1 & 2: Bieten durch eine Kombination aus Extrakten, Lycopin, Mineralien und Vitamin E Zellschutz, stärken die lokale Immunität und normalisieren das Wasserlassen.
  • Kapsel 3: Ist eine Quelle von Linolsäure aus hochwertigem Kürbiskernöl, welche die Durchblutung verbessert und entzündungshemmend wirkt.

Denken Sie an sich selbst und beginnen Sie mit der Pflege Ihrer Gesundheit. Denn eine rechtzeitige Unterstützung des Körpers ist immer besser als eine späte Behandlung.

Nahrungsergänzungsmittel für die Prostata

Literaturverzeichnis

[1] Mikhailova T.A. Phytopräparate in der Behandlung von Patienten mit chronischer Prostatitis und frühen Stadien der BPH // RMJ. 2007. Nr. 5. S. 366.
[2] Galeev R.H., Atryaskin S.V., Galeev Sh.R. Moderne Ansätze zur Behandlung einer vergrößerten Prostata // Bulletin of Modern Medicine. 2014. Bd. 7. Nr. 1. S. 14.
[3] Popkov V.M., Loyko V.S., Fomkin R.N. Chronobiologische Aspekte der Progression des Prostataadenoms bei gleichzeitigem Vorliegen einer chronischen Prostatitis // Medical Bulletin of Bashkortostan. 2015. Bd. 10. Nr. 3. S. 13.
[4] Ebd.


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Prostatagesundheit

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Prostatitis und einem Prostataadenom?

Prostatitis ist eine Entzündung der Prostata, die häufig junge Männer (25-40 Jahre) betrifft und vor allem Schmerzen verursacht. Das Prostataadenom hingegen ist eine gutartige, altersbedingte Vergrößerung des Prostatagewebes (oft ab 50 Jahren), die vor allem zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen führt, weil sie die Harnröhre einengt.

Welche Nährstoffe sind besonders wichtig für die Vorsteherdrüse?

Für eine gesunde Prostata haben sich Extrakte der Sägepalme (Saw Palmetto) und Kürbiskernöl besonders bewährt. Auf Ebene der Mikronährstoffe spielen Zink (wichtig für das Prostatasekret), Selen (für den Testosteronhaushalt) und Antioxidantien wie Lycopin und Vitamin E eine entscheidende Rolle.

Wie kann ich Prostataerkrankungen natürlich vorbeugen?

Zu den wichtigsten natürlichen Präventionsmaßnahmen zählen regelmäßige körperliche Bewegung (zur Vermeidung von Blutstauungen im Becken), ausreichend Schlaf, Stressvermeidung, eine gesunde Ernährung mit wenig scharfen und fettigen Speisen sowie der Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkohol.

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